Lippsk Platt für:

"Heutzutage gibt es nicht mehr so viele Leute, die Lippisch Platt sprechen.

Sprich mal wieder Lippisch Platt"


Dat Blomberg-Leud

Heimatverein Blomberg e.V. mit Gesangseinlage beim 45. Lippisch Platt Treffen in Hörste

31. Oktober 2019

Beim 45. Lippisch Platt Treffen des Lippischer Heimatbunds in Lage Hörste, sang der 13jährige Robin Münch das „ Blomberg- Lied“ auf Lippsk Platt. Er wurde von Hannelore und Wolfgang Budde und seiner Mutter Tanja Münch unterstützt. Christoph Jendrkowiak hatte das Lied getextet und mit einer gängigen Melodie versehen. Hannelore Budde übersetzte es in Lippisch Platt. Sie versucht auf diese Weise die alte Lippische Sprache der Jugend nahe zu bringen. Der Heimatverein Blomberg unterstützt sie dabei. 

 

„Malchen - Die Zigarrenmacherin Sophie Amalie Prasse und der Totmacher”

Interessante Gesellschaftsstudie und spannende Zeitreise in das 19. Jahrhundert von Blomberg.

18. Oktober 2019

In Kooperation mit der Volkshochschule Lippe–Ost und der Stadtbücherei Blomberg lud der Heimatverein Blomberg e.V. zu einer Lesung mit der Autorin  Christa Langner-Löw ein.

Von der, in Bad Pyrmont lebenden, Schriftstellerin erschienen bisher die Bücher "Das Glückkind und Charakterpuppen", sowie der historische Roman "Antonio Congo - Sein Weg von Afrika über Brasilien nach Hamburg und ins Weserbergland".

Erhard Oerder, 1. Vorsitzender des Heimatverein Blomberg e.V., begrüßte Christa Langer-Löw vor den zahlreichen Literatur-Interessierten in der Blomberger Stadtbücherei.

Nur wenigen war bekannt, dass es sich bei ihrem aktuellen Werk „Malchen - Die Zigarrenmacherin Sophie Amalie Prasse und der Totmacher”, um eine wahre Begebenheit handelt. Die 1857 geborene Protagonistin des Romans wuchs in Blomberg als Tochter eines Schuhmachers auf und erlernte nach dem Tod ihrer Eltern das Herstellen von Zigarren. Die Mutter von zwei unehelichen Kindern konnte somit ihren Lebensunterhalt bestreiten, bis sie sich eines Tages in einen charismatischen Psychopathen verliebt...

Noch heute erinnert im Pyrmonter Wald „Malchens Ruh“, eine Gedenktafel, an „Malchen“. 

Des Grafen Burg in Horn und seine Festungsanlage an den Externsteinen

Ausflug zum Burgmuseum Horn und zu den Externsteinen

08. September 2019

Graf Hermann Adolf zur Lippe, dieser Name war während der Exkursion am 7. September 2019 immer wieder präsent. Kompetent und sehr informativ führte Frau Anne Oelers-Albertin, Vorsitzende des Heimatvereins Horn e.V., die Heimatfreunde aus Blomberg durch das Burgmuseum Horn.  

Bereits 1326 wird die Burg Horn als "Steinernes Haus" im Zusammenhang mit einer Marienkapelle genannt. Bernhard V. erbaute das heutige Gebäude während dem Bau der Stadtbefestigung von 1345-1348 neu auf, eine Inschrift von 1348 ist erhalten. Unter Graf Hermann Adolf zur Lippe (1616-1666) erfolgte ein Umbau in den Jahren 1656-1659. Dabei entstand ein barocker Treppenturm mit Portal und Schweifhaube, darin „das wohl bedeutendste barocke Treppenhaus in Lippe“, so der Bauhistoriker Dr. Heinrich Stiewe.  Der unvollständig erhaltene Turm wurde 1983 in seiner alten Höhe wiederhergestellt.

Das Gebäude hatte in den darauffolgenden Jahren viele Verwendungen. So diente es als herrschaftliche Residenz für Hermann Adolf, dessen Porträt dem  Klischee reicher Herrschaften voll und ganz entspricht. 

Nachdem seine 1. Gattin Gräfin Ernestine zu Isenburg-Büdingen-Birstein 1665 starb, heiratete er die Gräfin Amalia zur Lippe-Brake. Die Burg diente nach dem Tod des Grafen als Witwensitz für Amalia. 

Auch als Amtshaus, Kornspeicher und Amtsgefängnis diente das Gebäude. In den Jahren von 1983-1989 wurde es saniert, der obere Teil des Turms wurde dabei wieder aufgebaut. 

Der Besuch des Museums zeigte, wie sich Horn als Stadt vom Mittelalter bis zur Gegenwart entwickelt hat. Die Abteilungen des Museums präsentieren die Stadt- und Wirtschaftsgeschichte von Horn, die Burggeschichte in einem für Kinder als Erlebnisort gestalteten Raum, Zweihandschwerter und Ringpanzer der "Hornschen Schlachtschwertierer" aus dem 16. Jahrhundert. 

Nach einer Stärkung beim Felsenwirt ging es zum Natur- und Kulturdenkmal Externsteine. Die beiden Historiker Roland Linde und Dr. Heinrich Stiewe informierten über die markanten Felsformationen aus Osning-Sandstein. Die geologische Entstehung der Felsen und ihre geschichtliche Bedeutung sowie astronomische, politische und esoterische Deutungen, die bis heute hoch umstritten sind, wurden erläutert. 

Die Grotten (von Menschen geschaffene Höhlen) im ersten Felsen entstanden in ihrer heutigen Form vermutlich im Mittelalter; der große Grottenraum enthielt einen Altar, der laut der erhaltenen Weiheinschrift 1115 oder 1119 von Bischof Heinrich von Paderborn geweiht wurde. Laut Thermolumineszenz-Messungen wurde der älteste Teil der Grotten, die sog. Kuppelgrotte, um 936 (+/- 200 Jahre) durch Feuersetzen, eine bergmännische Methode der Brandsprengung, angelegt. Später wurden die Höhlenräume sorgfältig ausgehauen, die Meißelspuren sind bis heute deutlich sichtbar. Das monumentale, in den Fels gemeißelten Kreuzabnahmerelief, das als einmalig in Europa gilt, entstand in der Zeit der Romanik, ebenso die Höhenkapelle mit der erhaltenen Altarnische im Turmfelsen. Im Mittelalter dienten die Grotten als als Behausung für Einsiedler. 

Der bereits erwähnte Landesherr Graf Hermann Adolf zur Lippe ließ im 17. Jahrhundert vor den Externsteinen ein festungsartiges Lust- und Jagdhaus erbauen, das vor allem als Aufenthalt bei „Lustbarkeiten“ und Jagdausflügen diente. 1810 wurden die Reste der in Verfall geratenen Anlagen von Fürstin Pauline beseitigt, als sie die Felsen zu einem romantischen Ausflugsort ausgestalten ließ. 1835 entstand die heutige Brücke zwischen den Felsen, etwa zwei Jahre später wurde der Teich angelegt. 

Bis heute sind noch geringe Spuren der Überlandstraßenbahn der PESAG zu sehen, die von 1910 bis 1955 von Paderborn über Horn nach Detmold, von 1926 bis 1936 auch bis nach Blomberg führte. Heute wird der geschichtsträchtige Ort von etwa einer halben Million Touristen jährlich besucht. 

Historische Papierherstellung

16. Juli 2019

Der Heimatverein Blomberg besuchte am 13. Juli 2019 die Papiermühle Plöger in Schieder.

 

Kompetent führte Ulrich Opel vom Heimatverein Schieder die Delegation des benachbarten Heimatvereins durch eines der bedeutendsten technischen Kulturdenkmäler Nordrhein-Westfalens. Seit 1703 besteht das Mühlengebäude, welches die Familie Plöger in 8 Generationen, fast 300 Jahre lang, bis 1989 zur Papiererzeugung betrieb. 

Allerlei Inventar erläuterte Herr Opel, wie z.B. die Rundsiebmaschine, den Kollergang, den Holländer, die Pressen, sowie das Glättwerk. Geschickt bezog der Heimatvereinvorsitzende auch die Jüngsten Besucher in die einzelnen Tätigkeiten der Papierproduktion mit ein.

 

Der Antrieb dieser Gerätschaften erfolgte ausschließlich, und auch heute noch, durch zwei Wasserräder, deren Kraft über Wellen, Transmissionsräder und Riemen weiter geleitet wurde.

Schließlich ging es aus den Produktionsräumen hinauf auf den großen Dachboden. Durch schmale Gauben pfeift der Wind und trocknet die frisch erstellten Papier-Bögen. Danach wurden die Bögen geglättet, auf Maß geschnitten, gewogen, verpackt und per Handwagen oder per Fuhrwerk zum Kunden gebracht.

 

Zusammenfassend war es ein sehr empfehlenswerter Besuch eines eindrucksvollen Kulturdenkmal direkt in der Nachbarschaft.

Besuch in Bielefeld

16. Juni 2019

Der Heimatverein Blomberg e.V. besuchte am Samstag, dem 15. Juni 2019 verschiedene Highlights in Bielefeld.

Zunächst besuchte die Gruppe das Museum Wäschefabrik. Dort erläuterte Sandra Bernhardt die Geschichte der Fabrik und die verschiedenen Verwaltungs- und Produktionsabläufe. Die Wäschefabrik wurde 1913 in der Viktoriastraße errichtet, die Produktion endete 1981. Seit 1997 übernimmt ein Förderverein die Betreuung des Gebäudes.

 

Anschließend ging es weiter zum Bielefelder-Bauernhausmuseum. Das 1917 eröffnete Museum ist das älteste Freilichtmuseum Westfalens. Mit einer Führung durch Museumsleiter Dr. Lutz Volmer lernte die Gruppe das ländliche Leben um 1850 kennen. Mittelpunkt des Museums ist der 1590 erbaute Hof Möllering aus Rödinghausen. Dieser Hof ersetzt das 1994 abgebrannte Haus Meier zu Ummeln. 

Nächstes Ziel war der nahegelegenen Heimat-Tierpark Olderdissen. In diesem städtischen Zoo können auf etwa 16 HektarFläche 90 verschiedene heimische Tierarten beobachtet werden. Betrieben wird der Park von der Stadt Bielefeld, der Eintritt ist kostenlos. Der Park hat seinen Schwerpunkt in der Darstellung, Pflege und Erhaltung heimischer Wildtierarten. 

 

Vor dem Rundgang durch den Tierpark ließen es sich die TeilnehmerInnen bei Kaffee, Kuchen, Eis etc. in der Gaststätte „Meierhof Olderdissen“ gutgehen.

Es war, so waren sich alle einig, ein sehr informativer Tagesausflug.

Neue Veröffentlichung des Heimatbundes erschienen: Bildband Lippe

14. Juni 2019

Bild: Lippischer Heimatbund
Bild: Lippischer Heimatbund

Eine komplett neu aufgelegte Auflage des Bildbandes über Lippe ist ab sofort wieder zu haben.

 

Das Buch präsentiert eine Vielzahl von Schlössern, Burgen, Parks, Museen und zahlreichen historischen Monumenten. An lebendigen Traditionen und Bräuchen wird deutlich, dass Lippe in der Geschichte verwurzelt ist. Aber auch Naturschönheiten wie idyllische Seen, die Höhen des Teutoburger Waldes oder die spektakulären Externsteine hat das Land zu bieten.

 

Das Buch umfasst 72 Seiten mit mehr als 150 Abbildungen. Die Fotos stammen von Falko Sieker und Burkhard Meier hat die Texte geschrieben.

Die Texte sind in deutsch und englisch.

Ein tolles Produkt für den eigenen Gebrauch und als Geschenk!

Lippisch Platt zum Frühstück!

Hannelore und Wolfgang Budde lernen Lippisch Platt beim Frühstück. Mit ihren Tassen, gefertigt von Reno ten Asbroek, nach Motiven von Werner Zahn, können sie jeden Morgen ein paar neue Worte lernen und da die hochdeutschen Begriffe immer unter den Wörtern stehen, ist die Übersetzung schnell zur Hand. Sie haben beim Frühstück mächtig Spaß und freuen sich täglich auf die Abfragerei.

Mit den neuen T-shirts, die auch den von Werner Zahn gestalteten Aufdruck erhalten haben, fällt man natürlich auf. Gerne verraten wir die Bezugsquelle und vielleicht hat der ein oder andere Freude, damit die

Sprache zu bewerben, so dass Lippisch Platt wieder aktuell wird. 

 

Zur Hauptversammlung des Heimatbundes am 4.Mai 2019, trugen auch die Heiligenkirchener Heimatfreunde ihr T-Shirt mit Stolz. 

Zu bestellen sind die Tassen und T-shirts bei: Digital Druckerei-OWL,

Reno ten Asbroek, Augustdorfer Str.10b, 32758 Detmold,

Tel.: 05232/698 052, www.DigitalDruckerei-OWL.de,

info@DigitalDruckerei-OWL.de 

Heimat aus verschiedenen Blickwinkeln

03. Juni 2019

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe " Zusammen! Leben" stand die Thematik "Heimat" auf dem Programm.

Engagiert  trugen ihre Ansichten dazu Yustina Boctor (Studentin), Erhard Oerder (Heimatverein Blomberg) und Heinrich Zertik (Spätaussiedler) vor.

Heimat: Podiumsgespräch – auch mit dem Publikum

25. Mai 2019

 Zu einem Podiumsgespräch mit Yustina Boctor, Studentin aus Detmold, Erhard Oerder, Heimatverein Blomberg, Heinrich Zertik, Verein Freundschaft – Druschba aus Schieder zum Thema „Heimat“ lädt der Runde Tisch Blomberg am Dienstag, dem 28. Mai 2019, um 19.30 Uhr ins Integrationszentrum in der Holstenhöfenerstraße 4 in Blomberg ein. Die Gesprächsleitung liegt bei Harma Wroben, in den Niederlanden geboren und seit 30 Jahren in Blomberg ansässig.

Erfahrungen unterschiedlicher Art und verschiedene Sichtweisen werden zu Wort kommen. Daneben stehen Hoffnungen aber auch Enttäuschungen.

Das Hören aufeinander und das offene Gespräch miteinander werden diesen Abend prägen. Damit beginnt eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Miteinander! Leben!“, zu der in diesem Jahr auch noch ein Konzert, eine Ausstellung und andere Aktivitäten gehören werden.

Mitgliederversammlung 2019

04. Mai 2019

Der neu gewählte Vorstand des Heimatverein Blomberg e.V., von links: Wolfgang Budde, Hannelore Budde, Thilo Angermann, Erhard Oerder, Heinrich Stiewe (vorn), Peter Unterschütz, Tanja Münch, Uwe Feiert, Foto: © Uwe Feiert (2019)
Der neu gewählte Vorstand des Heimatverein Blomberg e.V., von links: Wolfgang Budde, Hannelore Budde, Thilo Angermann, Erhard Oerder, Heinrich Stiewe (vorn), Peter Unterschütz, Tanja Münch, Uwe Feiert, Foto: © Uwe Feiert (2019)

Bei den Vorstandswahlen galt es zwei Funktionen neu zu besetzen. Neue Schriftführerin ist Tanja Münch. Sie tritt die Nachfolge von Anke Horstschäfer an. Für den im vergangenen Jahr verstorbenen Webmaster, Friedrich Storkebaum wurde Thilo Angermann als neuer Webmaster bestätigt. Er ist derzeit dabei, die bisherige Internetseite des Vereins neu zu gestalten.

Bei den anderen Vorstandsfunktionen gab es keine Veränderungen: Vorsitzender Erhard Oerder, Stellv. Vorsitzender Dr. Heinrich Stiewe, Kassierer Uwe Feiert, Beisitzer Hannelore und Wolfgang Budde, Hasso Suffenplan und Peter Unterschütz.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand in den Räumen des Integrationszentrums an der Holstenhöfener Straße statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Berichte und die Vorstandswahlen.

Der Vorsitzende, Erhard Oerder, berichtete ausführlich über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und hier insbesondere über das derzeitige sehr erfolgreiche Jugendprojekt „Lederwerk“. 

Unter dem Motto „Unsere Sprache ist die Heimat“ erläuterte Hannelore Budde, wie man die Mundart „Lippisch Platt“ wiederbeleben bzw. bekannter machen kann. Sie hat Tassen und T-Shirts mit verschiedenen Worten aus dem Mundartfundus bedrucken lassen. Diese Artikel können künftig von Interessierten erworben werden. Die Universität Paderborn plant einen Dialekt-/Mundartatlas zu erstellen und zu veröffentlichen. 

Foto: © Carl-Heinz Helwig
Foto: © Carl-Heinz Helwig

Nach dem formalen Teil referierte Carl-Heinz Helwig über das Thema: Der Alte vom Berg und sein „Teutemännchen“. Hier ging es um die Biografie und das künstlerische Schaffen des Architekten, Bildhauers und Malers Ernst von Bandel.

Sonderausstellung „Revolution! Lippe 1918 – Aufbruch in die Demokratie“

02. März 2019

Am 02.März besuchte der Heimatverein die Sonderausstellung „Revolution! Lippe 1918 – Aufbruch in die Demokratie“ im Lippischen Landesmuseum. Dazu konnten 15 Teilnehmer begrüßt werden.

Unter der Leitung der Museumsführerin Julia Fiege wurden die lippespezifischen Ereignisse der Novemberrevolution und die Einführung der Demokratie vor 100 Jahren angesprochen. In einer Abteilung der Ausstellung wurde auch auf die Entwicklungen in Blomberg eingegangen. Unter anderem wurde dort ein Motorrad der Lippischen Werke Detmold (LWD) ausgestellt. Solch eine Maschine nutzte auch der Blomberger Gewerkschaftssekretär Hermann Albert, wenn er die lippischen Mitglieder des Deutschen Landarbeiter-Verbandes aufsuchte.

Vom Lustschloss zur „Bierkathedrale“. Neuzeitliche Bautätigkeit an den Externsteinen

17. Januar 2019

Externsteine mit barocken Baumaßnahmen unter Graf Hermann Adolf zur Lippe. Kupferstich von Elias van Lennep, um 1663-66 (Gemeinfrei: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2984100
Externsteine mit barocken Baumaßnahmen unter Graf Hermann Adolf zur Lippe. Kupferstich von Elias van Lennep, um 1663-66 (Gemeinfrei: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2984100
Hotel Externsteine, Bauzeichnung von Friedrich Gösling, ca. 1867 (Stadtarchiv Bad Pyrmont)
Hotel Externsteine, Bauzeichnung von Friedrich Gösling, ca. 1867 (Stadtarchiv Bad Pyrmont)
Hotel Externsteine. Der neugotische Bau von 1867/68 wurde 1965 abgerissen. Ansichtskarte, um 1900 (Sammlung Heinrich Stiewe)
Hotel Externsteine. Der neugotische Bau von 1867/68 wurde 1965 abgerissen. Ansichtskarte, um 1900 (Sammlung Heinrich Stiewe)

Vortrag von Dr. Heinrich Stiewe

In Stadtbücherei Blomberg fand am 16. Januar in Kooperation mit der Volkshochschule Lippe-Ost ein Vortrag mit Dr. Heinrich Stiewe statt. Der Bauhistoriker referierte über die neuzeitliche Bauten an den Externsteinen.

Dort fand in den letzten 350 Jahren eine rege Bautätigkeit statt, von der heute nur noch wenige Spuren sichtbar sind. Von der barocken Festungsanlage Graf Hermann Adolfs (1666) über die romantische Umgestaltung unter Fürstin Pauline (um 1810) bis zu dem neugotischen Hotelbau von 1867, der „Bierkathedrale“ des Pyrmonter Architekten Friedrich Gösling, reicht das Spektrum der baulichen Aktivitäten an den Felsen. Heute sind die meisten dieser Gebäude wieder verschwunden; das „Hotel Externsteine“ wurde 1965 abgerissen. 

Anhand zahlreicher historischer Abbildungen führte der Fachwerkexperte Dr. Heinrich Stiewe die vielfältigen, heute weitgehend vergessenen Bauten an den Externsteinen vor Augen. 

 


Machtwort! Reformation in Lippe

20. Januar 2019

Besuch im Lippischen Landesmuseum Detmold

Eine Gruppe vom Heimatverein Blomberg e.V. besuchte die Ausstellung zur Reformation in Lippe mit dem Titel "Machtwort".

Die fachkundige Führung übernahm die Museumsführerin Sabine Mirbach.

Ihre erste Frage an die Gruppe war: "Wie nannte man die Konfession der Gläubigen vor der Reformation?"  

..... Schweigen .......

Die Antwort lautete: "Altgläubig. Die Konfessionen - katholisch oder evangelisch - sind erst durch die Reformation entstanden".