Lippsk Platt für "Jeder muss wissen, durch welche Tür er gekommen ist."


Vom Lustschloss zur „Bierkathedrale“. Neuzeitliche Bautätigkeit an den Externsteinen

17. Januar 2019

Externsteine mit barocken Baumaßnahmen unter Graf Hermann Adolf zur Lippe. Kupferstich von Elias van Lennep, um 1663-66 (Gemeinfrei: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2984100
Externsteine mit barocken Baumaßnahmen unter Graf Hermann Adolf zur Lippe. Kupferstich von Elias van Lennep, um 1663-66 (Gemeinfrei: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2984100
Hotel Externsteine, Bauzeichnung von Friedrich Gösling, ca. 1867 (Stadtarchiv Bad Pyrmont)
Hotel Externsteine, Bauzeichnung von Friedrich Gösling, ca. 1867 (Stadtarchiv Bad Pyrmont)
Hotel Externsteine. Der neugotische Bau von 1867/68 wurde 1965 abgerissen. Ansichtskarte, um 1900 (Sammlung Heinrich Stiewe)
Hotel Externsteine. Der neugotische Bau von 1867/68 wurde 1965 abgerissen. Ansichtskarte, um 1900 (Sammlung Heinrich Stiewe)

Vortrag von Dr. Heinrich Stiewe

In Stadtbücherei Blomberg fand am 16. Januar in Kooperation mit der Volkshochschule Lippe-Ost ein Vortrag mit Dr. Heinrich Stiewe statt. Der Bauhistoriker referierte über die neuzeitliche Bauten an den Externsteinen.

Dort fand in den letzten 350 Jahren eine rege Bautätigkeit statt, von der heute nur noch wenige Spuren sichtbar sind. Von der barocken Festungsanlage Graf Hermann Adolfs (1666) über die romantische Umgestaltung unter Fürstin Pauline (um 1810) bis zu dem neugotischen Hotelbau von 1867, der „Bierkathedrale“ des Pyrmonter Architekten Friedrich Gösling, reicht das Spektrum der baulichen Aktivitäten an den Felsen. Heute sind die meisten dieser Gebäude wieder verschwunden; das „Hotel Externsteine“ wurde 1965 abgerissen. 

Anhand zahlreicher historischer Abbildungen führte der Fachwerkexperte Dr. Heinrich Stiewe die vielfältigen, heute weitgehend vergessenen Bauten an den Externsteinen vor Augen. 

 


Machtwort! Reformation in Lippe

Besuch im Lippischen Landesmuseum Detmold

Eine Gruppe vom Heimatverein Blomberg e.V. besuchte die Ausstellung zur Reformation in Lippe mit dem Titel "Machtwort".

Die fachkundige Führung übernahm die Museumsführerin Sabine Mirbach.

Ihre erste Frage an die Gruppe war: "Wie nannte man die Konfession der Gläubigen vor der Reformation?"  

..... Schweigen .......

Die Antwort lautete: "Altgläubig. Die Konfessionen - katholisch oder evangelisch - sind erst durch die Reformation entstanden".

06. Januar 2017


Charles Dickens -Festival in Blomberg

27. Dezember 2017

Der Heimatverein Blomberg e.V. mittendrin

Auch in diesem Jahr hat der Heimatverein Blomberg e.V. wieder am Charles-Dickens-Festival teilgenommen.

Im denkmalgeschütztem Haus Kirchhofstraße 9 haben Uwe Feiert, Erhard und Elvi Oerder, Dr. Heinrich Stiewe, Inge und Hasso Suffenplan einen Informationsstand des Vereins betreut.

Es kam zu intensiven Gesprächen mit den Besuchern und so manches heimatkundliche Büchlein wechselte den Besitzer.

Hannelore und Wolfgang Budde (beide Vorstandsmitglieder) haben auf eigene Rechnung in der Eisdiele am Markt 

selbstgebackenes englisches Gebäck angeboten. Gleich am ersten Tag war bereits am späten Nachmittag vieles ausverkauft 

und so musste Lörle in einer Sonderaktion am Samstagabend nochmals ran und backen.

Der Erlös dieser Aktion kommt einer gemeinnützigen Blomberger Einrichtung zugute.  


Schattenwelten

Aberglaube und Alltagsmagie im Blomberger Raum

Im Beisein der stellv. Bürgermeisterin Ulla Hahne-Eichhorn und dem Verleger Dr. Hans Jacobs konnte der Vorsitzende des Heimatvereins, Erhard Oerder, rund 60 Gäste in der Stadtbücherei zur Buchvorstellung und Dokumentation zum Thema „Schattenwelten“ begrüßen. 

Eingeladen war auch der Märchenerzähler Lothar Schröer. Er begeisterte die Gäste mit kurzweiligen Märchen, u.a. mit der Erzählung „Frau Holle und Gevatter Tod“. 

Das Weinhaus des Ehepaares Andrea und Pierre Luis Plat aus Blomberg übernahm die Bewirtung.

Sabine Schierholz stellte die von ihr verfasste und vom Lippe Verlag gedruckte Broschüre „Schattenwelten“ vor.

Die Broschüre kann ab sofort beim Heimatverein Blomberg e.V. und im Buchhandel erworben werden.

Zusätzlich zum Büchlein sind 11 Rollups entstanden, die sich mit verschiedensten Themen von Aberglaube und Alltagsmagie befassen. An dem Projekt haben neben Sabine Schierholz mitgewirkt: Hannelore Budde, Dr. Heinrich Stiewe, Ursula Schmitt und Erhard Oerder.

Die beeindruckende Dokumentation ist während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei bis Ende Februar 2018 zu sehen.

Dem Heimatverein Blomberg e.V. schwebt vor, diese Ausstellung bei Interesse an die lippischen Kommunen auszuleihen. Damit würde eine Wanderausstellung geschaffen, die sodann auch um örtliche Themenbereiche erweitert werden könnte. Eine flächendeckende Lippische Gesamtansicht auf die Mythenthematik würde damit entstehen. 

26. November 2017


Unerwünschte Gäste auf Zeit

Das Blomberger  "Lettenlager" 1945-1952

23. November 2017

Mit diesem angebotenen Vortrag hatte der Heimatverein Blomberg das Interesse der Blomberger geweckt.

In den Räumlichkeiten der Stadtbücherei drängten sich die Interessierten; manch einer musste den Worten vom Referenten Dieter Zoremba im Stehen lauschen.

Dieter Zoremba machte deutlich, dass es in Blomberg praktisch kein „Lager“ im eigentlichen Sinne gab; sondern dass innerhalb von zwei Tagen auf Befehl der britischen Militärverwaltung ca. 60 Häuser für die Unterbringung von Esten, Letten und Litauer geräumt werden mussten.

Auch ging er darauf ein, dass die Menschen damals erbost darüber waren, dass Häuser für die Balten geräumt werden mussten. Sie empfanden das als Unrecht. Es wurde u. a. argumentiert, dass sie persönlich doch keine Schuld auf sich geladen hätten. Der Referent aber erinnerte daran, dass man nicht vergessen dürfe, dass der den von den Nationalsozialisten angefangene Krieg Millionen Menschen Tod und Elend gebracht hat.

Zoremba ging in seinem Vortrag auch auf das Schicksal einzelner Bewohner und auf das Verhältnis der Untergebrachten zur einheimischen Bevölkerung eingehend ein.

Zusätzlich gab es aus der Mitte der Zuhörer zahlreiche beeindruckende Schilderungen aus dieser Zeit. 

Alle waren sich einig, die Zeit von 1945 bis 1952 war, bezogen auf die unerwünschten Gästen aus dem Baltikum, ein beeindruckendes Kapitel in der Blomberger Vergangenheit, dass auch heute noch vielen Blombergern im Gedächtnis ist.


„Reformation in Blomberg“

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Meier

Der Blomberger Uli Meier hat sich nach seiner Pensionierung in die hiesigen Archive begeben und zur Reformation in Blomberg geforscht. Es ist erstaunlich, wie viele Dokumente allein In Blomberg liegen, die noch nicht ausgewertet sind. Es machte Ihm sichtlich Freude, viele Einzelheiten zu dem Thema in lockerer Art und Weise vorzutragen.

Sein Vortrag gliederte sich in drei Abschnitte: a) Die Zeit vor der Reformation in Blomberg; b) die Zeit nach der Reformation in Blomberg; c) die zweite Reformation (Wechsel von der lutherischen zur calvinistischen Glaubensauffassung.

Unser Vorsitzender Erhard Oerder und Pfarrer Herrmann Donay bedankten sich recht herzlich für den sehr lebendigen Vortrag, .

 

13. Oktober 2017

Prof. Dr. Ulrich Meier
Prof. Dr. Ulrich Meier
Reliefplatte aus dem 16. Jahrhundert
Reliefplatte aus dem 16. Jahrhundert

Blomberger Kunst-/Heimatmaler Ernst Wienke

29. September 2017

Hannelore Budde stellt Biographie über Ernst Wienke der Öffentlichkeit vor

Nun war es endlich soweit! Die kleine Broschüre war fertig gestellt und gedruckt und konnte der Öffentlichkeit vorgestellt werden! Im Format 21x21 cm enthält sie auf 68 Seiten über 80 Reproduktionen von "Ernst Wienke-Bildern" und viele Details aus seinem Leben. Nun gelang es Hannelore Budde auch durch einen neueren Aufruf in der Lippischen Landeszeitung, weiter Bilder zu Gesicht zu bekommen. Nichten und Enkel halfen bei der Recherche und so entstand diese Broschüre.

Dr. Heinrich Stiewe vom Vorstand des Heimatvereins Blomberg e. V. bedankte sich besonders bei Hannelore Budde für ihren unermüdlichen Einsatz für die Sache "Ernst Wienke" .


Heimatpreis für Projekt "Schuhwerk"!

Heimatverein Blomberg e.V. Preisträger auf JHV deS Lippischen Heimatbundes

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Lippischen Heimatbundes erhielt der Heimatverein Blomberg e. V. einen der drei Heimatpreise. 

Er wurde verliehen für das Projekt „Schuhwerk“, das der Heimatverein Blomberg im letzten Jahr unter der Leitung der Museumspädagogin Sabine Rott, 

der Künstlerin Gaby Prasse und der ehrenamtlichen Begleitung von Hannelore Budde durchgeführt hatte.

 Die mitwirkenden Partner waren die Pestalozzi Schule, die Haupt- und Sekundarschule und das Jugendzentrum. Schüler dieser Institutionen nahmen an

 3 verschiedenen Projekten teil und können nun ihren Mitschülern das erlernte Wissen über das Schuhhandwerk vermitteln. Ein besonderer Dank geht an  Sabine Rott und Hannelore Budde für Ihren unermüdlichen Einsatz für das Projekt "Schuhwerk", das durch diese Preisverleihung eine schönen Abschluss fand.

02. September 2017


Exkursion zum Gerberei-Museum und Widukind-Museum

15. Juli 2017

Heimatverein besucht Enger

Pünktlich um 10 Uhr starteten wir mit 3 Privaten Pkws  zur Exkursion nach Enger. Anlass war das Schuhprojekt unseres Vereins. Die Kinder besuchten schon das Gerberei-Museum und waren begeistert, so dass wir Erwachsene es auch als lohnendes Ziel ansahen. Einmal in Enger, besuchten wir als Heimatverbundene natürlich auch die Stiftskirche in Enger und das neu eingerichtete Widukind-Museum.

 

Wir bedankten uns für die schöne Führung und verewigten uns im Gästebuch. Dort fanden wir auch den Eintrag unserer Kindergruppe vom Schuhprojekt (rechts).

Eine interessante Exkursion ging zu Ende. 


Beeindruckende Wallfahrtskirche und Dornröschenschloss

Tagesfahrt nach Gottsbüren und zur Sababurg im Reinhardswald

Pünktlich um 10 Uhr hatten sich 39 Personen eingefunden. Mit einem behindertgerechten Linienbus ging es unter der bewährten Führung unseres Vorsitzenden Erhard Oerder auf Umwegen in Richtung Reinhardswald. Unser erstes Ziel war die Wallfahrtskirche in Gottsbüren. Als erstes fällt natürlich das schöne Glasfenster auf, doch das Besondere der Wallfahrtskirche liegt in seinen uralten erhaltenen Fresken. Der Gemeindepfarrer Jürgen Schiller erläuterte die Entstehung der Wallfahrtskirche und wies auf viele Einzelheiten hin. ann begann der Rundgang durch den alten Dorfkern. 

Viele herrschaftliche Fachwerkbauten sind noch erhalten und restauriert. Manche harren noch auf Käufer. Einige sind bereits abgerissen und mussten dem Straßenbau weichen. Interessant war der Vergleich der heutigen Ansichten mit Fotos aus den 30er Jahren. Müde und hungrig fuhren wir nun zum Dornröschenschloss "Sababurg", nur 5km von Gottsbüren entfernt, einst gebaut, um die Wallfahrt in Gottsbüren zu schützen. Hier stärkten wir uns an Kaffee und Kuchen mit bzw. ohne Sahne. Obwohl wir nicht angemeldet waren, wurden alle in kürzester Zeit gut bedient. Die Sababurg enthält sowohl ein Hotel als auch eine gut gesicherte Ruine. Ein Rundgang durch den Rosengarten mit vielen einheimischen blühenden Pflanzen rundete den Ausflug ab. Im Innenhof erläuterte Dr. H. Stiewe die Baugeschichte der Ritterburg. Wir kamen sogar in den Genuss, vom Grafen  Reinhard erklärt zu bekommen, wie sein Reinhardswald entstand. Wir danken den beiden Vorsitzenden H. Stiewe und E. Oerder für Ihre Vorbereitungen!

17. Juni 2017


Ene, mene, muh...

06. Mai 2017

Besuch des Freilichtmuseums in Detmold

Wie schon in den letzten Jahres bot der Heimatverein Blomberg eine Führung durch die Sonderaussstellung im LWL-Freilichtmuseum an. In den alten Fachwerkbauten befinden sich nur wenige Objekte, die die Kindheit im Wandel der Zeit dokumentieren.

Kinder spielten meist nur mit Alltagsgegenständen oder gefundenen Dingen, wie Stöckchen, Steinen, Dosen oder selbst gebastelten Dingen, die nicht mehr vorhanden sind. 

An vielen Stellen vor den Fachwerkbauten befinden sich daher Objekte, aus Würfeln geformt, dem Lego-Spielzeug nachempfunden. Auf diesen Kuben finden wir die Themen abgehandelt, mit Fotos und Denkimpulsen. Wir  Blomberger sind stolz auf dieses wohl älteste Handwerkerhaus aus Blomberg, ehemals Neue Torstr. 10 (Deutsche Bank).

Dr. H. Stiewe erläuterte ausführlich die Geschichte dieses Hauses. Leider gab es wenig Ausstellungsstücke vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Mitte des Jahrhunderts (Spielzeug aus der Kaiserzeit, dem dritten Reich, der Zeit nach dem 2. Welktkrieg (von Gefangenen angefertigtes Spielzeug). Dafür viele Dinge aus der "neueren Zeit" (Commodore C64, Mainzelmännchen, Baby-Puppen), die  ein heutiger OPA in seiner Kindheit noch nicht kannte. 


Trickfilm über Blomberger Schusterstermacherszene

Projektvorführung von Blomberger Kindern

Wieder einmal hatte Frau Sabine Rott Interessierte aus Blomberg, insbesondere Kinder aus Blomberg, eingeladen, um Ergebnisse der Projekte vorzuführen. Diesmal ging es besonders darum, Trickfilme herzustellen. Als Motive dienten Dinge, die mit der Schuhmacherszene zusammen hingen. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung konnte man alte Schusterwerkzeuge ansehen. Die neuesten Ausstellungsstücke sind zwei größere Maschinen, bzw. eine Presse. Die Blomberger Schusterlaterne gehörte zu einem der Themen der Trickfilme.

 

Hier geht es zu den Trickfilmen

05. Mai 2017


Geschichte des Sports in Lippe

06. April 2017

Vortrag von Dr. Florian Lueke

In seiner Doktorarbeit untersuchte der Sporthistoriker Florian Lueke die Geschichte des Sports in Lippe.

In einem gut durchstrukturierten Vortrag trug er Teile seiner Forschungen vor einem kleinen Kreis von Heimatvereinsmitgliedern und Sport Interessierten vor.

 

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann die Gründung von vielen Turn- und Sportvereinen in den Großstädten. In Lippe verzögerte sich der Start , aber um 1860 herum tauchen die ersten Turnvereine  auf. Kerngebiet war die Stadt Lage und die angrenzenden Orte.

 

Die Gründungsväter kamen aus vielen Schichten. Vielfach waren sie deutsch national gesinnt, Bürgerliche, Arbeiter,  Sozialdemokraten. Kommunisten, Evangelische (reformiert oder lutherisch), Katholische.

Meist war die Ausrichtung auf Männer gerichtet und eine Vorstufe für die militärische Ausbildung war das Ziel. 

Wir danken Herrn Dr. Florian Lueke für den Einblick in seine Forschungen. 

Vielleicht studiert ja manch einer mal in den Akten seinen Turn- oder Sportvereins im Archiv, wie dort die Vergangenheit aussah.

 

Vieles ist mit dem Abdanken der alten Vereinsführungen ab 1960 in den Vereinen geändert worden. Der militärische Drill , an den sich mach einer der Zuhörer noch erinnert, ist fast ganz verschwunden. Es wurde an Sätze erinnert, wie "Der mit den langen Haaren kommt mir nicht in den Verein" oder "Ihr lauft ja wie eine Hammelherde, Ihr müsst ja erst mal marschieren lernen".


"Hausbau und Wohnen in Stadt und Land in Lippe"

Jahreshauptversammlung mit Vortrag von Dr. Heinrich Stiewe

Zur Jahreshauptversammlung hatte der Heimatverein Blomberg in die Flüggesche Scheune eingeladen.  

Knapp 30 Personen hatten sich eingefunden. 

Wichtigster Punkt war die Abstimmung über die neue Satzung zur Umwandlung der Ortsgruppe Blomberg im Lippischen Heimatbund  zu einem eingetragenen Verein (e.V.). Dieser neue Verein ist selbstständig und gemeinnützig. Er kann u. a. für Spenden Spendenbescheinigungen für das Finanzamt ausstellen, Förderanträge stellen und Projekte betreiben ohne die Federführung des Lippischen Heimatbundes zu bemühen.

Den Höhepunkt bildete jedoch der Vortrag unseres 2. Vorsitzenden, Dr. Heinrich Stiewe, über  "Hausbau und Wohnen in Stadt und Land in Lippe“, ein Überblick vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.

Nach dem offiziellen Teil hielt Dr. Heinrich Stiewe einen Vortrag über „Hausbau und Wohnen in Stadt und Land Lippe“. Die ältesten Beispiele von Wohnhäusern in Lippe stehen in Lemgo in der Mittelstraße, Steinhäuser mit spätromanischen Fensternischen, 

Bauzeit um 1230. Natürlich sind seit dem viele Änderungen vorgenommen worden. Steinerne Giebel wurden durch Fachwerkgiebel ersetzt. Fenster, besonders im Erdgeschoss wurden an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

Es steckten aber zig Jahre intensiver Forschung dahinter und die Ergebnisse sollen in weiteren Publikationen veröffentlicht werden. Ein herzliches Dankeschön an Dr. H. Stiewe.

Die meisten Häuser hatte er selbst untersucht. Viele Anregungen fand er in den Skizzen von Emil Zeiß aus dem 19. Jahrhundert. Nun warten wir auf eine gedruckte Fassung, um all die Einzelheiten in Ruhe studieren zu können.

10. März 2017


„Revolution Jungsteinzeit“

18. Februar 2017

Besuch des Lippischen Landesmuseums Detmold

Eine Gruppe von 19 Personen war der Einladung des Heimatvereins gefolgt. Sabine Mirbach erläutert die Siedlungsstruktur der ersten Bauern im Gebiet des heutigen Nordrhein Westfalens. Vor ca. 7.000 Jahren siedelten sich die ersten Bauern an. Sie bauten Häuser, die bis zu 65 Meter lang sein konnten und hielten sich Haustiere, Getreidefelder, Feldgärten und Brunnen für die Wasserversorgung. Ein herzliches Dankeschön an den Heimatverein Blomberg für die gelungene Exkursion nach Detmold!


So schmeckt Blomberg!

Der Heimatverein Blomberg lud zum 4. Blomberger Heimatmenü ein!

Zur vierten Auflage des Formates lud der Heimatverein Blomberg nach Herrentrup ein. 

Viele alte Rezepte wurden bei den letzten drei Heimatmenüs bereits realisiert. Aber nun fand Lörle Budde ein altes Samstagrezept von einer Blomberger Handwerkerfamilie, in Familie Wallbaum eine einheimische Gastwirtsfamilie im sauren Krug in Herrentrup. So wurde zum vierten male eingeladen:

Rinderkraftbrühe mit Einlage, Grünkohl mit geräucherter Wurst und Speck, dazu Salzkartoffeln, ein Wacholder und Vanillecreme mit heißen Kirschen und Sahne!

Insgesamt 80 Lipper folgten der Einladung!

Auch der neue Vorsitzende vom Lippischen Heimatbund, Dr. Albert Hüser, war der Einladung (mit Gattin) 

gefolgt und wurde entsprechend begrüßt. Als Höntruper hatte er es aber auch nicht weit bis zum sauren Krug in Herrentrup. Vor und nach jedem Gang berichtete Lörle Budde von den 12 Mühlen in Blomberg.

28. Januar 2017

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Mühlenbetriebe aus: Landleben in Lippe, 1850 - 1950
Manuskript von Lörle Budde. Auf "Download! klicken!
Vortrag_28_1_2017.pdf
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Weitere Bilder zum 4. Lippischen Heimatmenü.
Von Wolfgang Budde.
Fotos vom Heimatmenue_4.pdf
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